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Trossinger Kinderfasnet in diesem Jahr gigantisch
Trossingen. „Bereits eine halbe Stunde vor Beginn waren die ersten Kinder mit Eltern und teilweise Großeltern in der Halle“, freute sich NVT-Vorstandsmitglied Carsten Schneider über den „Überfall der jungen Narren“. Es muss sich in der Region herumgesprochen haben, denn auch eine Schar kleiner Tännlegeister aus Tuningen war an ihrem Kostüm unschwer zu erkennen. Der Hexennachwuchs der Aldinger Narrenfreunde kam nicht nur zum Vergnügen, die „Crazy-Kids“ zeigten auch einen „Hexentanz“. Und die Jugendfeuerwehr aus Trossingen machte ihre „Übung“ kurzerhand beim Hauke-Schteckle-Fescht.
Doch bevor die Party mit einem lautstarken „Hauke-Schtecka“ so richtig losgehen konnte, erfuhren die kleinen Narren von Nina Koch, einer Haremsdame, die gemeinsam mit Marienkäfer Nastassia di Mauro mit viel Power durch das Programm führte, Hintergründiges über die Fasnet, deren Ursprung im Winteraustreiben liege. Angst vor schlimmen Gestalten brauchten selbst die Kleinsten – Gionathan war mit zwei Monaten der Jüngste und fühlte sich auf dem Arm seiner Mama im Krokodilskostüm pudelwohl – vor dem großen Heidenpeter, den Nina Koch als einen schlimmen Räuber vorstellte, nicht zu haben. Die Uhrenannemei verteilte statt der üblichen Roßbollen, Süßigkeiten an die Kinder und die dritte Narrenfigur des Narren Verein Trossingen, die Unterdorfhexe trieb allerlei Schabernack auf der Bühne. Dann gab Nina Koch endlich den „Startschuss“ und die Kinder tanzten in ihren bunten Kostümen eine Polonäse kreuz und quer durch die Halle.
Den ersten großen Applaus erntete die Jazztanzgruppe mit Kindern ab sieben Jahren der TG Trossingen unter Leitung von Nina Bull, die Gruppe „New Generation“ der TG Schura unter Leitung von Doris Fischer faszinierte mit der Aufführung „Faszination“, ebenso die „Crazy-Kids“ aus Aldingen. Auch ein richtiger kleiner Profi mischte sich unter das närrische Völkchen: die siebenjährige Katrin, die seit drei Jahren Tanzunterricht hat, zeigte eine Solo-Tanznummer, die ihresgleichen sucht und so manchen großen Tanzstar vor Neid erblassen ließe. Nach den lauten „Spitze-Rufen“ rief Nina Koch die bunte Narrenschar auf die Bühne und da wurden selbst Pippi Langstrumpf, Prinzessinnen, Piraten und Gespenster zum Affen beim Gorillatanz. Auch an den Spielstationen war allerhand los. Lange Schlangen bildeten sich beim Dosenwerfen, es wurden Masken geangelt, David und Lisa Liedtke hatten ein Hütchen- und ein Zuckerschlagenspiel aufgebaut und an den Maltischen gab man den Narrenfiguren des NVT die richtigen Farben.










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